Vom Mut mir selbst einen Herzenswunsch zu erfüllen

Liebe Herzensmama, liebe Herzensfrau, liebe Herzensmenschen.


Diesen Artikel habe ich für das Herbstmagazin 2021 von The mothering journey verfasst.

Für alle, die die worte auch lesen wollen und das Magazin nicht haben.


„Du bist gut, genau so wie du bist. Einzigartig und wunderschön.“ Danke liebe Janine Dürrmann von Kindherzgedanke. Mein Sohn mag diese Worte und den Mond, den er schon liebevoll und kreativ weitergestaltet hat. Manchmal sagt er sie mit mir. Meine jüngere Tochter liegt oft daneben oder auf dem Stillkissen und so beginnen wir oft gemeinsam mit Mamas Herzensprojekt und dem Beginn der Selbstliebe, die sich für jede*n von uns individuell anfühlt. Und das ist auch gut so,





Lange überlegte ich, wie es mir gelingen könnte, meine Inputs, Gedanken und mein Wissen mit besonderen Menschen zu teilen, die sich auf ähnlichen Wegen befinden. Herzenseltern oder Herzensmenschen aus dem sozialen Arbeitsfeld, denen die Themen Herzensbildung & Gefühlsbegleitung, Gesundheit &Psychosomatik und Tabuthemen im Leben und Arbeiten mit Kindern ein Anliegen sind.

Denn, was bringt all das was du bist und machst, wenn keiner bis auf ein paar auserlesene Freund*innen weiß, was du beruflich machst. Klar, du bist Mama von 2 Kindern, das wäre ja eigentlich schon genug…reicht dir das denn nicht? Oh doch und auf der anderen Seite…nein, auf keinen Fall.


Ich bin eine feinfühlige und hochmotivierte Frau, die ihr Herzensbusiness wie eine besondere Freundschaft hegt und pflegt, sie immer weiter zum Wachsen, Blühen und Erstrahlen bringt und noch hoch hinaus damit möchte.


Klar und da ist es wirklich wichtig mit der Welt zu teilen, was da Großartiges geschieht. Deswegen habe ich es gewagt, einfach mal nachzufragen, was zu tun ist, um einen Artikel in meinem Lieblingsmagazin zu verfassen. Der Berufung nachzugehen und Mama zu sein, ergänzen sich gut, jedoch schenkt es mir neue Kraft für mein Mama*da sein, wenn ich mich mit meinen Herzensthemen beschäftige und das geht gut, wenn die Kinder schlafen und manchmal auch gemeinsam.


Und siehe da, es war so einfach… einfach anfragen. Danke liebe Patricia für die wundervollen Rahmen hier bei euch zu schreiben.


Ich freue mich ein paar Zeilen mit dir in diesem besonderen Magazin teilen zu dürfen.


Ich möchte gerne mit einem besonderen Zitat beginnen und dich dazu einladen, dir deine eigenen Gedanken für dich dazu zu machen liebe Herzens*mama und Herzens*frau.

"Die Dinge, die mich anders machen,

sind die Dinge, die mich ausmachen"

A.A. Milne in Winnie Puuh


Mich selbst zu lieben mit all meinen Ecken und Kanten und zwar bedingungslos ist gar nicht immer so einfach. Oder wie geht es dir damit?

Bei mir war das bis vor einigen Jahren noch ziemlich daran gekoppelt, etwas „geleistet“ zu haben. Ja, ich habe das damals als Kind so gelernt und es dauerte dann schon bis ich die Ausbildung zur Sozialpädagogin abgeschlossen hatte und meine tiefgreifenden Aupair Erfahrungen und Südspanien hinter mir hatte.


Ich möchte hier einfach mit dir teilen, dass die Liebe uns selbst gegenüber niemals verdient werden muss. Nein auch dann nicht, wenn du Fehler gemacht hast. Gerade dann darfst du lernen dich selbst mit einem liebevollen Schmunzeln zu umarmen. Du bist gut so wie du bist und alles ist ausreichend gut genug. Ausreichend gut genug… diese Worte stammen von meiner damaligen Pädagogiklehrerin Margit Aull. Danke dir dafür. Diese Worte entspannen mich immer sehr. Es reicht völlig aus. Du darfst dich selbst mit all deinen stacheligen Gefühlen annehmen und lieben. Situation für Situation, Herausforderung für Herausforderung, Augenblick für Augenblick.



Warum habe ich das Thema gewählt?


Gefühle wie Selbstliebe und Anerkennung entstehen meiner Meinung nach sehr früh und prägen unser gesamtes Leben. Das Selbstwertgefühl entwickelt sich vom sensiblen Babyalter an und wir Erwachsenen Gefühlsbegleiter (ja das sind wir alle in irgendeiner Form) haben hierbei eine große Vorbild Funktion.

Kinder ahmen uns nach und in Folge auch unseren Umgang mit uns selbst.

Schimpfen wir nur mit uns selbst oder können wir unsere Makel und Stolpersteine auch mal liebevoll wegschmunzeln?


Aus der Geschichte „Der Sommersprossenstern“ von Angelika Grubert, aus dem Buch Herzgeschichten-Kinder stärken und ihr Selbstwertgefühl fördern, durfte ich für meine Themenwoche Anfang des Jahres viel lernen.


Vermeintliche Makel, die uns an unserer äußeren Schönheit zweifeln lassen, gibt es nicht nur bei Mamas und Omas. Nein, auch schon ganz junge Menschen finden sich oft einfach nicht schön.

Mich stimmt das sehr nachdenklich. Denn wie wird Schönheit denn überhaupt definiert? Möchten wir unseren Kindern vorleben, dass es glücklich macht, wenn wir Schönheitsidealen und Models aus der medialen Welt nacheifern? Ist es wirklich notwendig auf all den verschiedenen social Media Kanälen Filter Makel wegretuschieren zu lassen um möglichst perfekt auszusehen?

Mir ist es wirklich wichtig hier mit euch lieben Herzen*Frauen und Gefühlsbegleiter*innen zu teilen, dass es von Anbeginn an wichtig ist, sich mit den Gefühlen auseinanderzusetzen und sich zu fragen, welche Gefühle hinter welchem Verhalten stecken… denn bei all dem Suchen nach dem, was nicht gefällt geht es dich letztendlich darum jemandem zu gefallen. Nach Anerkennung, gesehen, gehört, geschätzt zu werden.

Leben wir ihnen doch vor, wie es geht sich vor den Spiegle zu stellen und mal zu sagen: Hey, ich bin gut so wie ich bin. Meine Sommersprossen machen mich zu einer einzigartigen Frau. Mit einem ernstgemeinten Lächeln auf dem Gesicht ist man auch schön, wenn die Pubertät mit ihren fiesen Pickeln gerade Einzug gehalten hat.


Versuchen wir den Fokus auf das Besondere zu legen und die Dinge, die uns stören weiter hinten.

Ich bin nicht die pickelige Zicke mit den kleinen Augen. Nein, ich bin viel mehr. Auch wenn das die Mitschüler am Vormittag behauptet haben.


Wir Erwachsenen sind hier ganz wesentliche Wegweiser für unsere Kinder. Versuchen wir auf Augenhöhe mit ihnen darüber zu kommunizieren, dass auch wir uns manchmal nicht leiden können, unsere Nase etwas krumm ist, oder die Ohren lieber etwas kleiner hätten… und uns trotzdem lieben, so wie wir sind, dann schafft das eine tiefgehenden Verbindung und verleiht dem kindlichen Selbstwertgefühl einen ganz besonderen und ehrlich gemeinten Perlmutschimmer.

Du bist neugierig geworden? Meine Podcasts erwarten dich in meiner Anhör BAR auf meiner Homepage. Hier ist der Link für diese Podcast Episode https://www.duimfokus.com/podcast-tabuthemen/episode/9a481548/sag-oma-findest-du-dich-eigentlich-schon


Jeden Monat wartet ein neues spannendes Thema auf dich liebe Herzensmama und Gefühlsbegleiter*in. Immer mit Podcast Episode und kurzem Praxisvideo. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, melde dich gerne für meine monatliche Gefühlspost an. Schreib mir auf IG@bettina.duimfokus oder auf info@duimfokus.com



Ab Herbst freut sich auch mein Gefühlskartenmemory mit Hintergrundbroschüre auf alle großen und kleinen Gefühlsmenschen.


Herzlichst,

Bettina Stephanie Sohler

von Du im Fokus

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