• Bettina Stephanie

Schmerz mal anders

Aktualisiert: 21. Dez 2020

Viele von euch kennen vielleicht das Gefühl, dass der Schmerz zu einem mehr schlechten als rechten Begleiter geworden ist. Unabhängig davon, ob es sich um Kopfschmerzen, das Ziehen und Drücken in der Bauchgegend, Rückenbeschwerden, immer wiederkehrende Halsschmerzen und Konsorten handelt.


Hast du dich schon einmal gefragt, warum gerade dieses Körperteil immer wieder nach Aufmerksamkeit bei dir sucht? Sacht anklopft oder stürmisch und vehement an deiner Seite als unsichtbarer Gast verweilt und die Oberhand hat?


Welche Denkweise und welche Umgangsform hast du damit?

Du findest es seltsam dir Fragen dieser Art zu stellen, sind ja schließlich nur lästige Beschwerden, warum denn noch mehr Zeit damit verbringen?


Meiner Meinung nach wirkt es sich äußert positiv aus, wenn man sein Denken im Bezug auf Schmerzen etwas persönlicher gestaltet. Der Körper und vor allem unser psychisches Innenleben spüren sofort, dass nun Aufmerksamkeit besonderer Art folgt und eventuell gelingt es ja, neben der manuellen Therapie oder all den Herangehensweisen die sie sonst versuchen um deinen Körper gesund zu halten -den Schmerz anders zu sehen und ihn im Laufe der "Bekanntschaftszeit" zu transformieren.


Für Interessierte, Mutige und all jene, die einmal einen neuen Ansatz ausprobieren wollen:


+Wann trat der Schmerz das erste Mal auf?

+Wie fühlt er sich ganz genau an?

+Hatte er etwas Gutes?(Verhalf er mir in einer Zeit?)

+Welche Gefühle tauchen auf, wenn ich an meinen Schmerz denke?

+Habe ich mich schon einmal bei ihm bedankt, dass er mir so "treu" zur Seite steht?

+In welcher Form möchte ich mich bei ihm verabschieden und die Energie, die dadurch frei wird auf etwas Positives lenken?

+In was soll sich der Schmerz verwandeln, dass er mir positiver zur Seite stehen kann?

+Was darf geschehen, wenn ich schmerzfrei (oder schmerzfreier) bin?



Eventuell willst du einen Brief für deinen Schmerz verfassen, um ihn ein wenig näher kennen zu lernen und mit der Zeit Schritt für Schritt etwas Distanz hineinzubringen, um so dem Schmerz "ein neues Gesicht zu verleihen".


Sich Zeit für sich nehmen



Für die Verabschiedung (wenn du schon so weit bist) darfst du dir einen Ort suchen, der besonders für dich ist.


Viel Mut beim Ausprobieren wünscht


Bettina Stephanie Sohler

von Du im Fokus



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