• Bettina Stephanie

Schmerz mal anders

Aktualisiert: 29. Aug 2019

Viele von Ihnen kennen vielleicht das Gefühl, dass der Schmerz zu einem mehr schlechten als rechten Begleiter geworden ist. Unabhängig davon, ob es sich um Kopfschmerzen, das Ziehen und Drücken in der Bauchgegend, Rückenbeschwerden, immer wiederkehrende Halsschmerzen und Konsorten handelt.


Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum gerade dieses Körperteil immer wieder nach Aufmerksamkeit bei Ihnen sucht?Sacht anklopft oder stürmisch und vehement an ihrer Seite als unsichtbarer Gast verweilt und die Oberhand hat.


Welche Denkweise und welche Umgangsform haben Sie damit?

Sie finden es seltsam sich Fragen dieser Art zu stellen, sind ja schließlich nur lästige Beschwerden, warum denn noch mehr Zeit damit verbringen?


Meiner Meinung wirkt es sich äußert positiv aus, wenn man sein Denken im Bezug auf Schmerzen etwas persönlicher gestaltet. Der Körper und vor allem unser psychisches Innenleben spüren sofort, dass nun Aufmerksamkeit besonderer Art folgt und eventuell gelingt es ja, neben der manuellen Therapie oder all den Herangehensweisen die sie sonst versuchen um ihren Körper gesund zu halten -den Schmerz anders zu sehen und ihn im Laufe der "Bekanntschaftszeit" zu transformieren.


Für Interessierte, Mutige und all jene, die einmal einen neunen Ansatz ausprobieren wollen:


+Wann trat der Schmerz das erste Mal auf?

+Wie fühlt er sich ganz genau an?

+Hatte er etwas Gutes?(Verhalf er mir in einer Zeit?)

+Welche Gefühle tauchen auf, wenn ich an meinen Schmerz denke?

+Habe ich mich schon einmal bei ihm bedankt, dass er mir so "treu" zur Seite steht?

+In welcher Form möchte ich mich bei ihm verabschieden und die Energie, die dadurch frei wird auf etwas Positives lenken?

+In was soll sich der Schmerz verwandeln, dass er mir positiver zur Seite stehen kann?

+Was darf geschehen, wenn ich schmerzfrei (oder schmerzfreier) sind?



Eventuell wollen Sie einen Brief für Ihren Schmerz verfassen um sich ein wenig näher kennen zu lernen und mit der Zeit Schritt für Schritt etwas Distanz hineinbringen um so dem Schmerz "ein neues Gesicht verleihen".


Sich Zeit für sich nehmen



Für die Verabschiedung (wenn Sie schon so weit sind) können Sie sich einen Ort suchen, der besonders für Sie ist.


Viel Mut beim Ausprobieren wünscht


Bettina Stephanie Sohler



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2020 by Bettina Stephanie Sohler