Seelenbalsam im Wochenbett

Worte von Ines, einer feinfühligen Doula


Danke dir von Herzen!


"Liebe Herzensmama,


die Wochenbettzeit ist eine aufregende Phase. Plötzlich bist du Mama und auch wenn du dich intensiv darauf vorbereitet hast oder es nicht dein erstes Kind ist, kann es sein, von Gefühlen, Schmerzen oder Problemen überrumpelt zu werden. Als Erstes gilt das Motto, und das hast du bestimmt schon gehört "Das ist ganz normal". Aber dieser Satz hilft im Problemfall relativ wenig, auch wenn er richtig ist.

Schmerzen oder Probleme sind die Sprache des Körpers und daher ist es so wichtig, diese Sprache nicht zu betäuben (indem du z.B. bei Stillproblemen abstillst) sondern zu versuchen herauszufinden, was dir der Körper damit sagen möchte. Wenn du auf Ursachensuche gehst und diese Ursache behandelst, ist es anschließend sehr viel leichter für dich, dein Baby und die gesamte frisch gebackene kleine Familie. Vielleicht geht deine Brust in einen "Stillstreik", weil du Besuch empfängst, welcher dir nicht gut tut? Vielleicht machst du dir selbst zu viel Druck (z.B. "wenn ich mir eine Auszeit nehme, bin ich eine schlechte Mutter" oder "was sollen denn die anderen denken")? Auch Probleme beim Baby können eine Sprache sein, die bisher nicht gehört wurde. Wusstest du z.B., dass das Weinen, welches, weil es wegen Kolliken "normal" sein soll, auch damit zusammen hängen kann, dass die Darmflora gestört ist oder die VitaminD Tabletten schlecht vertragen werden?





Nun fragst du dich vielleicht, wie du die Sprache deines Körpers verstehen kannst und die deines Babys. Nun, natürlich kann man einiges erlernen, es gibt tolle Bücher dazu, zum Beispiel zu Nährstoffen wie Jod, VitaminD uvm.. Aber mindestens (!) genauso wichtig ist deine Intuition. Diese kannst du schon während der Schwangerschaft trainieren, indem du nicht bis zum Arzttermin wartest, bis er dir sagt, ob alles in Ordnung ist sondern du schon vorher tief in dich hinein horchst.

Im Wochenbett kannst du dies fortführen, ... oder beginnen. Nimm dir Zeit, dir Gutes zu tun. Nimm mal Auszeiten von den vielen Eindrücken (Handy, Fernseher, Zeitung, Besuch, Radio,....). Konzentriere dich nur auf dich, mit und ohne Baby. Höre auf dich. Was fehlt dir, was brauchst du? Was dir nicht gut tut, lasse weg. Und was dir gut tut, gönne es dir. Mache das, was dir gut tut und nicht das, was dein Umfeld erwartet. Denn nur DEIN Körper weiß, was DU brauchst und nur diese Stimme ist es, die du später nicht bereuen wirst, auch wenn du falsch lagst.


Das Wichtigste im Wochenbett, damit dein Körper regenerieren und deine Seele glücklich sein kann ist also, auf dich zu hören. Höre tief in dich hinein, vielleicht sonst mithilfe einer geführten Meditation. Spüre, was du brauchst. Höre auf dich. Vertraue dir. Und wenn du weinst, dein Baby weint und alles nicht zu funktionieren scheint? Dann weine. Manchmal sind unschöne Momente des Lebens eine Aufgabe für uns. Einerseits um zu wissen, was wir wollen (je schlechter wir uns fühlen, desto stärker ist der Wunsch, DAS nicht zu wollen) und anders herum, wie eine Übung dafür, wir damit umgehen. Lasse Gefühle zu, Unterdrückung wird es sonst nur verschlimmern. Das gilt auch für dein Baby. Verwende z.B. keinen Schnuller, damit es leise ist sondern tröste, sei für das Baby da, erfülle die tiefe Sehnsucht der Geborgenheit, des Vertrauens.





In jeder Mama steckt die Urkraft der Weiblichkeit. Wir können alles schaffen, wenn wir an unsere Stärke glauben und auf unsere eigene Stimme hören gepaart mit einer insgesamt gesundheitsfördernden Lebensweise ❤️ Und wenn wir dieser Stimme Gehör schenken, wird alles, Chancen wie Probleme, leichter 🌻"


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Zum Abschluss noch ein Lied für dich, das mir gerade sehr viel Kraft und Mut spendet.


In Verbundenheit,


Bettina Stephanie Sohler

Von Du im Fokus

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