2020 by Bettina Stephanie Sohler

In meinem vielseitigen Angebot

für Kinder und Familien in stürmischen Zeiten...

... arbeite ich stets ganzheitlich, bin unter anderem auch medizinische Heilmasseurin und widme mich viel dem psychosomatischen Ansatz, welcher mir von großer Wichtigkeit erscheint.

 

Meine Arbeit im sozialpädagogischen Betreuungszentrum in Hinterbrühl bei Mödling hat mich vieles gelehrt. Unterschiedlichste Familiengeschichten, Traumen, Entwicklungsverzögerungen, Auffälligkeiten, Streitigkeiten und Krisen durfte ich dort begleiten. Rückführungen in die Familien andenken, Pläne verwerfen, Krisen und Helfer Konferenzen begleiten, Gefühlschaos miterleben und den gemeinsamen Weg einer „zerbrochenen Lebenswelt“ zurück in eine Welt der Akzeptanz und Fürsorge beschreiten. 

 

Die liebevolle Arbeit an den Wurzeln mit Blick auf die Ressourcen, Klarheit, Respekt, Toleranz und Wertschätzung vor den verschiedenen oft sehr komplexen Lebenswelten formen mein Leitbild.

Es zeichnet mich aus, Kinder und Jugendliche in ihren individuellen Gefühlswelten abzuholen, den Familien Rüstzeug für weitere Schritte zu schenken, die sie als Familie wieder mehr zusammenbringen.

Die präventive Arbeit, die verhelfen kann, dass Familien weniger zerbrechen und es zu weniger Kindesabnahmen kommt ist meiner Meinung nach ein wichtiger Pfeiler in der Arbeitshaltung als Sozialpädagogin.

Auch stationär begleitete ich bereits Kinder und Jugendliche, es war oft schwer nicht unbewusst in den Konkurrenzkampf mit den Eltern zu treten, da die Bezugspersonen spürten, dass sichtlich etwas nicht gut genug gemacht wurde, sonst wäre die Familie ja noch komplett.

 

Die Kommunikation mit den Bezugspersonen ist mir ein großes Anliegen. Ich vertrete den Ansatz, dass Eltern immer Experten bleiben, egal was geschehen ist und man viel von ihnen lernen kann.

 

Oft sind es andere Sichtweisen und Lebenskrisen, die sie in diese Lagen gebracht haben. Diese Einstellung ist nicht immer leicht, jedoch hat mich der Film „ Die beste aller Welten“ von Adrian Goiginger wieder neu darin bestätigt, dass die Liebe kein allgemeindefiniertes Gesicht hat und in allen Sozialschichten anders aussehen kann.