2020 by Bettina Stephanie Sohler

Schwangerschaftsmassage

Schwangere Frauen zu behandeln ist ein besonderes Geschenk und eine sensible Vertrauensarbeit, da spürbar ist, dass ein kleines heranwachsendes Wesen mit dabei ist.

 

Besonders achtsam, feinfühlig und sanft werden Rücken, Kopf oder Nackengegend behandelt. Der untere Bereich der Wirbelsäule, sowie der Gesäßbereich werden dabei bewusst  ausgespart, da dies reflektorische Bereiche sind, die auf die Geschlechtsorgane wirken und dies nicht förderlich in dieser hochsensiblen Zeit ist.

 

Oft verspüren werdende Mütter Spannungsgefühle, Schwere in den Armen oder Beinen, ebenso in der Brustregion. Durch die manuelle Lymphdrainage kann auch hier Linderung verschafft werden.Ebenso können Ödeme reduziert werden und dadurch wieder etwas mehr Leichtigkeit zurückgewonnen werden.

 

Wichtig abzuklären ist, dass der Arzt eine EPH Gestose ausschließt, sodass sorglos behandelt werden kann.

Eine  Schwangerschaftsmassage ist prinzipiell  ab der 13. Woche sinnvoll, da sich die Frau dann schon an die neue Situation gewöhnt hat und das 2. Trimester meist stabiler ist. Zum Ende der Schwangerschaft hin gibt es keine Einschränkung.


Die ruhige Atmosphäre, angenehme Öle und die Seitenlagerung tragen zur Entspannung bei.

Nach der Entbindung, wenn medizinisch alles abgeklärt ist, kann im Bereich des unteren Rückens und des Gesäßes gearbeitet werden, um dann Bereiche zu entlasten, die während der Schwangerschaft nicht möglich waren.

Viele Familien genießen es zu Hause massiert zu werden, da hier keinerlei Schwierigkeiten bestehen, wenn das Baby zwischendurch gestillt werden möchte, oder die Mutter nicht weit weg fahren möchte um dem Schützling in der ersten Zeit so nahe wie möglich sein zu können.

"Von Frau zu Frau - ein in Kontakt treten

der besonderen Art"

Behutsame Herangehensweise